Daniel Kunert - Musik-Medienhaus
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Auf dieser Seite stellen wir Ihnen unsere Komponisten, Autoren und Herausgeber vor.

Arning, Eberhard

Geboren am 30. Januar 1938 in Lünen. Verheiratet, zwei erwachsene Töchter.

Blockflötenunterricht im Luftschutzbunker; Klavierunterricht ab 1947 zunächst beim Dorfschulmeister, später bei einem geschulten Klavierlehrer; Posaunenchor (Tenorhorn, Zugposaune) ab dem 10. Lebensjahr; Orgelunterricht ab dem 14. Lebensjahr bei Ruth Meyer (Neustädter Marienkirche in
Bielefeld; RM schuf die Grundlagen für eine intensive musikalische Ausbildung u.a. durch regelmäßige Aufgaben wie kleine Tonsätze); Kindergottesdienst-Begleitung an der Orgel; umzugsbedingt Orgelunterricht bei Reinhold Birk in Krefeld (1958 - 1960), bei Walter Opp in Kitzingen (1961 – 1962).

Mein Herzenswunsch, Kirchenmusik an der damaligen Kirchenmusikschule in Herford zu studieren, wurde durch höhere Gewalt verhindert. Erst 1974 fand ich Gelegenheit, an der Kirchenmusikschule in Düsseldorf (Leiter: Hartmut Schmidt) zu studieren. Mein besonderes Interesse weckte Norbert Ochs (Harmonielehre und Tonsatz) in mir, und er verstand es, mich durch Aufgaben anzuleiten und zu fördern. Autodidaktische Fortbildung z.B. durch
das Studium von Arnold Schönbergs "Harmonielehre" u.a. Wo auf meinem Lebensweg als Chemiker ich auch gerade wohnte, immer führte mich mein erster Gang zur nächsten Orgel.
Daueranstellung im Nebenamt 1965 - 1968 in Herne-Baukau; 1974 -1989 Kaarst-Büttgen, wo ich einen Singkreis (heute Chor "Cantare") gründete; Hauptaufgabe war die Gestaltung von Gottesdiensten in drei Filialgemeinden, darüber hinaus gab es jährlich zwei bis drei Abendmusiken bzw. Oratorien-Aufführungen. Orgelspiel, Chorleitung und Komposition gehören bei mir eng zueinander.

Jetzt, im fortgeschrittenen Alter liegt mein Schwerpunkt auf der Komposition. Viele Rückmeldungen bereichern meinen Alltag. Neben meinem eigentlichen Beruf als Chemiker und der Musik als (Haupt-) Nebenbeschäftigung blieb immer auch Zeit für die Schriftstellerei: Veröffentlichung von 11 Büchern) und für die Malerei (ca. 600 Acryl- und Ölbilder; zahlreiche Ausstellungen). Für die vielfältigen Aufgaben, die ich jahrelang zu meistern hatte, hielt meine Frau mir immer den Rückken frei.


Veröffentlichungen in unserem Verlag:


Arning, Eberhard - Mein kleiner Chor - Band 1
Behrends, Albert

geboren am 07.11.1940 in Leer
Studium der Kirchenmusik mit A-Examen bei Werner Immelmann in Hannover
Meisterkurse für Orgel-Improvisation bei Jean Guillouu in Zürich
1974-2002 Kantor und Organist an der Wilhadikirche in Stade und Kirchenmusikdirektor im Sprengel Stade mit überregionalen Aufgaben als Bezirksfachberater
1990 Preis der Deutschen Schallplattenkritik

Albert Behrends verstarb am 16.04.2016 in Stade.


Veröffentlichungen in unserem Verlag:

Behrends, Albert - 12 kleine Choralfantasien im alten Stil zu Luther-Chorälen

Bergemann, Siegfried

Siegfried Bergemann wurde am 6. Januar 1935 in Dorsten/Westf. geboren. Durch den baldigen Umzug seiner Eltern ins Rheinland wurde Krefeld seine "Heimatstadt".

1952 begann er das Studium der Evangelischen Kirchenmusik an der Folkwang-Schule Essen-Werden.
1959 A-Examen

1959-1963 Meisterklasse für Orgel (KMD Prof. Siegfried Reda)
1962 Folkwang-Leistungspreis für Orgelspiel
1963-1964 Kapellmeister-Studium an der Folkwang-Hochschule Essen-Werden (GMD Prof. Heinz Dressel)

Anstellungen als Kirchenmusiker:
1955-1957 nebenamtlicher Chorleiter und Organist in Krefeld

Danach hauptamtliche Anstellungen in

  • Essen 1957
  • Aurich, Ostfriesland (1965), hier Gründung und Leitung des Ostfriesischen Reda-Chores
  • Weißenburg in Bayern (1973), Kirchenmusiker und Bezirkskantor

1987 Ernennung zum Kirchenmusikdirektor aufgrund seiner besonderen Verdienste im Einsatz für die zeitgenössische Kirchenmusik
seit 1998 im Ruhestand


Veröffentlichungen in unserem Verlag:

Bergemann, Siegfried - Werkverzeichnis "Siegfried Reda"

Bräuer, Felix

Geboren 1988 in Görlitz und aufgewachsen in der zweisprachigen sächsischen Stadt Bautzen, erhielt Felix Bräuer mit sieben Jahren seinen ersten Klavierunterricht. Dem schloss sich eine musikalische Grundausbildung in Musiktheorie und Hauptfach Klavier an der Kreismusikschule Bautzen an. Zeitgleich erhielt er Orgelunterricht. Felix Bräuer studierte an der Hochschule für Kirchenmusik Dresden katholische Kirchenmusik, Orgel und Cembalo. Zu seinen Lehrern zählten u.a. Prof. Dr. Dr. h.c. Christfried Brödel (Chorleitung), Prof. Sabine Bräutigam (Klavier) und Raphael Alpermann (Cembalo) sowie Merit Eichhorn, Kreuzorganist Holger Gehring und Domorganist der Dresdener Kathedrale Thomas Lennartz (künstlerisches Orgelspiel / liturgisches Orgelspiel und Orgelimprovisation). 2011 absolvierte Felix Bräuer ein kirchenmusikalisches Praktikum am Hohen Dom zu Paderborn.

Kurse und vertiefenden Unterricht im Hauptfach Orgel erhielt Felix Bräuer u.a. bei Gereon Krahforst, Frédéric Champion und Prof. Wolfgang Zerer.

Bisher wirkte Felix Bräuer u.a. als Organist in Bautzen (Dom St. Petri, größte und älteste Simultankirche Deutschlands) und in Dresden. 2014-2015 war er daselbst als Interims-Organist an der Kathedrale „Ss. Trinitatis“ (ehem. kath. Hofkirche) tätig. CD-Aufnahmen und Orgelkonzerte in ganz Deutschland (u.a. an der St.-Hedwigskathedrale zu Berlin, am simultanen Dom zu Wetzlar, Altenberger Dom und beim Internationalen Flensburger Orgelsommer) runden seine musikalische Tätigkeit ab. Felix Bräuer hat ein weites Repertoire der Orgelliteratur vorzuweisen; seine Schwerpunkte liegen dabei in der Alten Musik und in der Interpretation und Wahrung regionaler Literatur. Derzeit ist er freischaffender Kirchenmusiker sowie Orgellehrer und Organist an der Zisterzienserinnenabtei St. Marienstern, Panschwitz-Kuckau.

Des Weiteren konzertiert er als Duo mit anderen Musikern, so u.a. mit dem Programm „AVE - Himmelsklang und Psalmengesang“ für Sopran und Orgel, dem Programm „Klangfarben des Windes“ für Akkordeon und Orgel oder „a due“ zu vier und vier Füßen.

Neben seiner Arbeit als Orgellehrer, Organist und Chorleiter bei zahlreichen kleineren Projekten ist Felix Bräuer vor allem auch als Komponist geistlicher Musik tätig. 2012 gewann er beim „2. Sorbischen Kompositionswettbewerb“ des Bundes Sorbischer Gesangvereine e.V. den 1. und 2. Preis mit den sorbischen Chormotetten „Wuznaće“ (Bekenntnis) und „Strowa sy, Marija“ (Ave Maria). Besondere Anerkennung fanden u.a. die Uraufführungen seiner Passionskantate „Betrachtung des Leidens Christi“ (2015), seines „Stabat mater“ für Bass-Solo und Streicher, die 10. Auftragskomposition im Rahmen des Lausitzer Musiksommers "Friedensgebet - Triptychon für zwei große Orgeln" (2018) und sein geistliches Oratorium "Der Herr bricht ein um Mitternacht" (2019). Seit 2017 pflegt er u.a. auch rege musikalische und kompositorische Zusammenarbeit mit dem Wolbecker (Westf.) Kirchenmusiker Thorsten Schwarte.

Webseite von Felix Bräuer


Veröffentlichungen in unserem Verlag:

Liturgische Suiten für Orgel
Orgelwerke Band 1
Orgelwerke Band 2
Sonaten für Orgel - Band 1
Sonaten für Orgel - Band 2
Betrachtungen des Leidens Christi - Große Passionskantate
Serbski Magnificat / Sorbisches Magnificat (SATB)
Vexilla Regis Prodeunt - Kantate

Brückner, Christoph

Christoph Brückner stammt aus einem hochmusikalischen Elternhaus und wird am 04. März 1965 (somit ist er Sternzeichen Fisch, was nachweislich hochsensible und kreative Menschen ausmacht) im unterfränkischen Alzenau im Landkreis Aschaffenburg geboren. Bereits im zarten Alter von 6 Jahren erhält er ersten Klavierunterricht von seinen Eltern Karl und Wilhelmine Brückner (geborene Lippert) in Alzenau-Michelbach.

Ab der 5. Klasse wechselt er an das Riemenschneider-Gymnasium in Würzburg, und erhält intensiven Klavier- und Orgelunterricht von Kapellmeister Heribert Müller-Veith. Bereits ab seinem 9. Lebensjahr intensivste Orgeldienste und konzertante Organistentätigkeit aller Art, sogar vertretungsweise an beiden Klais-Orgeln des Würzburger Domes.
Nach Absolvieren der Kirchenmusikprüfung D 1980, besteht Brückner parallel zum Abitur seine Kirchenmusikprüfung C 1983. Zusätzlich bekommt er Schlagzeugunterricht und Orchestererfahrung, lernt Bass-Tuba.
Auch in seinem Einsatz als Bundeswehrsoldat kann sich Brückner in der Umgebung von Kassel bereits einen Namen machen.

Als kleine Episode erinnert sich Brückner noch genau, wie er bei einem Auftritt gefragt wurde, ob das gespielte Stück von Max Reger stamme: Antwort Brückner´s: Nein, das war kein Max Reger, das war eine persönliche Eigenkomposition von mir.

Es existiert ein ungemein breites kompositorisches Spektrum : u.a. Werke für Querflöte, Klavier, Orgel, Chor, vieles als Manuskript.
Außerdem wird er bereits mehrfach für etliche Benefizprojekte in der Frankfurter "Evangelischen Sonntagszeitung" gewürdigt.

Nach Brückners Motto und Überzeugung bedeutet Stillstand Rückstand. Deswegen qualifiziert und bildet er sich stets kontinuierlich weiter.

Konkrete Diplome / Zertifikate / Nachweise :

1. Orgelinterpretationskurs : Käppele Würzburg am 25.09.1993 mit Professor Michael Radulescu / Wien

2. Workshop Dom Mainz: Freie Improvisation am 08.11.1997 mit Domorganist Albert Schönberger / Mainz

3. Fachbereich Neues Geistliches Lied in Freigericht am 20.11.1997 mit Regionalkantor Thomas Wiegelmann / Bad Orb

4. Meisterkurs Orgel am 04.05.2001 Landesmusikakademie Rheinland-Pfalz in Neuwied-Engers mit Professor Gerhard Gnann, und Professor Hans-Jürgen Kaiser, Domorganist Fulda

5. Zertifikat Orgelkurs "Romantische Orgelmusik und Improvisation" in Frankfurt / Main vom 22.08.2001 mit Professor Torsten Laux, Bad Nauheim und Düsseldorf

6. Improvisationskurs "Alte Formen -Neue Klänge" an der Klais-Orgel im Kloster Schweiklberg in Vilshofen mit den beiden Domorganisten Albert Schönberger/Mainz und Ludwig Ruckdeschel/Passau am 04.10.2003

7. Bayerische Musikakademie Hammelburg: Fachseminar "Orgelmusik aus Franken" am 28.02.2005 mit Hermann Grollmann sowie Orgel-Improvisationen mit Peter Wagner, Domorganist Minden.



Webseite von Christoph Brückner


Veröffentlichungen in unserem Verlag:

Brückner, Christoph - Choral-Changes
Brückner, Christoph - Choral-Inspirations
Brückner, Christoph - Christ lag in Todesbanden
Brückner, Christoph - curioso et furioso - "Fantasia - Toccata - Dansa - Marcia"
Brückner, Christoph - Danse macabre - Impressionen (Partita und Totentanz)
Brückner, Christoph - Ein feste Burg ist unser Gott (Suite in sechs Sätzen)
Brückner, Christoph - Ein feste Burg ist unser Gott
Brückner, Christoph - Erhalt uns, Herr, bei deinem Wort
Brückner, Christoph - Exotica
Brückner, Christoph - Freu dich sehr, o meine Seele
Brückner, Christoph - Heitere Orgelmusik
Brückner, Christoph - In dir ist Freude
Brückner, Christoph - Kontraste - 10 Variationen über "Wie soll ich dich empfangen"
Brückner, Christoph - Klezmer-Kapriolen
Brückner, Christoph - Lobet den Herren alle, die ihn ehren - Orgel-Partita
Brückner, Christoph - Luther-Collection
Brückner, Christoph - Partita über "Nun freut euch"
Brückner, Christoph - Rondo über Luther-Lieder
Brückner, Christoph - Swing !
Brückner, Christoph - Take Seven
Brückner, Christoph - Tasten-Schabernack
Brückner, Christoph - Triptychon über "Jesu, meine Freude"
Brückner, Christoph - Vater unser im Himmelreich
Brückner, Christoph - Verleih uns Frieden gnädiglich
Brückner, Christoph - Verleih uns Frieden gnädiglich (Choralstudie)

Brückner, Christoph - Freude, schöner Götterfunken

Bystrow, Aleksandr

Alksandr Bystrow was born in 1959 in Murmansk region;  started his musical education & development unfortunately late, at about 11; the first musical instrument was Accordion  (Children's music school).

When a student at Moscow State University, studied Piano  (There were no musical Faculties at the University, this was one of the amateur-talent groups and classes at MSU, where students and postgraduates of different Faculties studied piano and gave concerts - s. Artikel bei Wikipedia (russisch) (Anm. d. Verlages),  at the end of the studentship got shortly acquainted with Organ – at the Organ class just founded by J. J. Stiegler (http://new.organ.msu.ru/index.php?id=novosti) – it was a bit inconvenient to sit simultaneously on three chairs;  much later had a more efficient organ practice at the St. Petersburg Conservatoire.

Also practised choral singing at academic and church amateur choruses (at Samara and St. Petersburg) and operatic singing (St. Petersburg), has been composing for Piano, Vocal, Winds, Choir and Organ.

Besides Aleksandr Bystrow holds a postgraduate degree (Candidate of philosophical sciences), and beyond that has been concerned with linguistics and ecology.


Veröffentlichungen in unserem Verlag:

Bystrow, Aleksandr - XVIII Präludien
Dierke, Sven

Sven Dierke erhielt seine Ausbildung an der Bischöflichen Kirchenmusikschule im Bistum Essen und im Studium der Musikwissenschaft an den Universitäten in Bochum (u.a. Werner Breig, Christian Ahrens) und Siegen (Hermann J. Busch).
Wertvolle künstlerische Impulse erhielt er in Seminaren zur historischen Aufführungspraxis (u.a. bei Garry Crighton, Toronto/Münster und Werner Marschall, Berlin und Stefan Klöckner, Essen)
Er besuchte Orgelinterpretationskurse (u.a. bei Carlo Hommel/Luxemburg), sowie Chorleitungskurse (u.a. bei Robert Chilcott, London und Richard Marlow, Oxford).

Seine Kompositionen und Bearbeitungen erscheinen u.a. im Verlag Dr. J. Butz, Ferrimontana und "Buch und Note" (D. Kunert).
Sven Dierke ist als Kirchenmusiker in der Seelsorgeeinheit Düsseldorfer Rheinbogen tätig und ist freiberuflicher Chorleiter.


Veröffentlichungen in unserem Verlag:

Dierke, Sven - Irish-Suite
Mendelssohn Bartholdy, Felix - Die Hebriden op. 26
Frauenholtz, Johann Christoph - "Mein Paradies der Freuden" - für 2 Violinen, SATB, Violon et Organo
Abendstimmung - 10 Meditationen für Flöte und Klavier

Figura, Alfred

geboren 1949
nach dem Besuch des Gymnasiusm Studium Musikpädagogik (Klavier, Kontrabass, Blockflöte)
Realschullehrer ab 1975
Leiter verschiedener Chöre, Bläserklassen und -ensembles
tätig als Instrumentallehrer und Organist
zahlreiche Arrangements für Chor, Bläser, Chorkompositionen, Lieder, Kompositionen für Saxophon

Alfred Figura verstarb am 19.07.2020.


Veröffentlichungen in unserem Verlag:

Figura, Alfred - Augenzwinkern (Lieder für Singstimme und Klavier)
Figura, Alfred - Ave Maria (für 3st. Chor SAM)
Figura, Alfred - Dank und Bitte (für 4st. Chor SATB) Figura, Alfred - Gebet (für Sopran, Alt und Bariton)
Figura, Alfred - Herr, wir stehen vor deinem Altar (für 3st. Chor SAM) Figura, Alfred - Leib aus Licht gesponnen (für 3st. Chor SAB oder Terzett)
Figura, Alfred - Messe zu Ehren des Heiligen Antonius (für 3st. Chor SAM)
Figura, Alfred - Missa Maria assumpta (für 3st. Chor SAM)
Isenberg, Gabriel

Gabriel Isenberg (geb. 1979 in Siegen) legte 2006 das Erste Staatsexamen für Lehramt (Sekundarstufen II und I) in den Fächern Musik und Mathematik an der Universität Siegen ab. Nach dem Zweiten Staatsexamen absolvierte er ein Kirchenmusik-Studium an der Hochschule für Künste Bremen, das er Ende 2011 mit dem Diplom abschloss. Zu seinen Lehrern im künstlerischen Orgelspiel zählen Franz-Josef Breuer, Tillmann Benfer und Hans Davidsson sowie Christoph Grohmann (Orgelimprovisation). Weiterbildungen und Kurse u. a. bei Jürgen Kursawa, Edoardo Bellotti, Martin Böcker, Ludger Lohmann und Peter Williams ergänzen seine Ausbildung. 2001 bis 2005 war Gabriel Isenberg Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes, 2006 der Richard-Wagner-Stiftung. Er ist Kulturpreisträger der Stadt Damme 2019. 2013/14 absolvierte er eine Ausbildung zum zertifizierten Orgelsachverständigen bei der Vereinigung der Orgelsachverständigen Deutschlands (VOD).

Seit 2008 ist er hauptamtlicher Kirchenmusiker an St. Viktor in Damme (Oldb.) und im Offizialatsbezirk Vechta. Seit 2019 ist er außerdem als Orgelsachverständiger für das Bischöflich Münstersche Offizialat Vechta tätig. In Damme baute er u. a. die Chorgruppen der Pfarrei auf, von denen er heute zwei Kirchenchöre, einen Familienchor und ein Vokalensemble leitet. Zum vielseitigen Konzertleben in der Pfarrei zählt auch die Konzertreihe der Nachtmusiken, die seit vielen Jahren eine feste kulturelle Institution in der Region geworden ist.

Eine rege Konzerttätigkeit führte Gabriel Isenberg bereits durch ganz Deutschland, nach Österreich, Belgien, in die Niederlande, nach Schweden und Italien. Die Programme seiner Konzerte umfassen gleichermaßen bekannte Werke der Orgelliteratur wie auch selten gespieltes Repertoire und sind stets individuell auf das jeweilige Instrument abgestimmt. Viele Konzerte gestaltet Gabriel Isenberg gemeinsam mit seiner Frau, der Sopranistin Steffi Isenberg. Hinzu kommen mehrere CD- und Rundfunkaufnahmen.

Neben der künstlerischen Tätigkeit ergänzen zahlreiche musikwissenschaftliche Veröffentlichungen und Vorträge mit dem Schwerpunkt Orgelbaugeschichte seine Arbeit. Im Oktober 2017 promovierte er zum Dr. phil. mit einer Dissertationsarbeit über den Orgelbau des 19. und frühen 20. Jahrhunderts in Westfalen an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden.

Webseite von Gabriel Isenberg
Orgelsammlung Gabriel Isenberg
Youtube-Kanal von Gabriel Isenberg

Orgeln im Kreis Oelpe
Orgeln im Orldenburger Land


Veröffentlichungen in unserem Verlag:

Dvorak, Antonin - Biblische Lieder - Bearbeitung für hohe Stimme und Orgel
Dvorak, Antonin - Biblische Lieder - Bearbeitung für tiefe Stimme und Orgel
Pater Noster - für Singstimme und Orgel
Jakobs-Malin, Emerita

Ich wurde als erstes von fünf Kindern der Cecile Malin, geb. Stolz und des Luzius Malin am 14.06.1963 in Grabs (CH) geboren. In Vaduz (FL) besuchte ich Volksschuleund Gymnasium. Ich ließ mich zur Volksschullehrerin ausbilden und war 2,5 Jahre in diesem Beruf tätig. Im Jahre 1989 heiratete ich Winfried Jakobs. Dies war der Grundstein zur Gründung einer Großfamilie (7 Kinder). Im Jahre 2018 schloss ich eine Zusatzausbildung zur Waldorflehrerin ab.

In meiner Kind- und Jugendzeit genoss ich instrumentalen Unterricht in Blockflöte, Klavier und Orgel. Kurzzeitig war ich als Organistin in der evangelischen Kirchgemeinde Vaduz tätig. Nach Matura, heilpädagogischen Praktiken, einem Vorkurs für Orgel am Konservatorium, Lehrerausbildung und -tätigkeit widmete ich mich vollumfänglich der Erziehung unserer Kinder.

In Zusammenarbeit mit dem Organisten, Komponisten und Klavierlehrer Macej Zborowski (Schüler von Michael Radulescu in Wien) unterrichtete ich unsere Kinder in Improvisation am Klavier und später auch noch auf der Violine. Nach der Geburt unseres letzten Kindes (2007) begann ich meine kompositorische Tätigkeit mit Herrn Zborowski als Mentor. Das jahrelange Üben und Musizieren in der Familie war und ist mir ein intensives Anliegen, dies neben meiner Tätigkeit als Mutter und Hausfrau. Alle Kinder lernten zwei Instrumente spielen. Auch erlernten fünf davon das Komponieren.
Musik hatte schon immer einen zentralen Stellenwert in meinem Leben. Ich verstehe Musik als Sphärenmusik, als kosmischer Ausdruck einer Gesamtordnung, was sich in meinem Wirken als Komponistin zeigen kann. In diesem Sinne habe ich verschiedene noch nicht veröffentlichte Werke für Orgel, Gesang und/oder andere Instrumente geschrieben.


Veröffentlichungen in unserem Verlag:

Leben um zu sterben - Sterben um zu leben - für Orgel solo

Keiner, Axel „Fancy Axmo“

Axel Keiner, alias "Fancy Axmo“, *18.06.1976, arbeitet als Komponist und Landschaftsarchitekt. Er spielt die Instrumente Klavier, Orgel und Schlagzeug - zeitweise singt er auch. Seine musikalische Ausbildung erhielt er durch langjährigen Unterricht bei renommierten Konzert- und
Studiomusikern (Orgel u.a. bei W. Kleber, Klavier bei M. Lukaszcyk), Chorleiterkursen, sowie einem Intensivstudium für Schlagzeug an der FMS (private Hochschule) in Aschaffenburg.
Als Studio- und Livemusiker hat er einschlägige Erfahrung mit Bands, Projekten, auch als Jazz-Pianist. In zahlreichen Konzerten für Orgel Solo hat er sein anspruchsvolles Repertoire mit Werken von Bach, Schroeder, Frack, Widor, Dupré und Alain wie auch eigene Werke aufgeführt.
Meisterkurse für Improvisation erhielt er bei Daniel Roth (Paris, St. Suplice), Pierre Pincemaille (+2018, Paris, St. Denis), Barbara Dennerlein („Jazz auf der Orgel“).

Kompositionen für klassische Orgel:


Kompositionspreise: Deutscher Rock- und Pop-Preis 2012: - Bester Jazz-Rock Song - Bester Alternative Song - Beste Gothic/Wave Band
Derzeit in Arbeit (Studio-Produktionen): ein Jazz-Rock-Song, ein Reggae-Song und eine Ballade

Weitere Referenzen und Infos gerne auf Anfrage e-mail: artliner@gmx.net - mobil: 0151-21774859



Veröffentlichungen in unserem Verlag:

Partita "Veni redemptor gentium"
Kropp, Christian

Christian Kropp ist ausgebildeter Kirchenmusiker, Organist und Komponist.
Seit 1982 arbeitete er als Organist an der Lutherkirche und der Christophoruskirche im hessischen Fulda und ab 2001 zusätzlich an der Rühlmann-Orgel von St. Petri-Margarethen/Mühlhausen. Von 1982 bis 2010 war er zudem Organist am Städtischen Klinikum Fulda.

2010 erfolgt eine umfängliche Restaurierung der denkmalgeschützten Rühlmann-Orgel, die unter anderem durch Aufsätze des Kirchenmusikers zum Orgelbau und der Orgelgeschichte dieses Werkes angeregt wurde. Für diese Orgel schrieb Kropp in den letzten Jahren zahlreiche moderne Orgelwerke, die dort zyklisch aufgeführt und im Verlag Daniel Kunert verlegt werden.
Von 2007 bis 2011 führt der Organist zudem in einem zwölfteiligen Zyklus das Gesamtwerk Cesar Franck’s auf. Das Gesamtwerk Johann Sebastian Bachs erklang zudem in diesen Jahren in „seinen“ Kirchen. 2007 wurde Christian Kropp mit der Philipp-Nicolai-Medaille der Evangelischen Kirche in Kurhessen-Waldeck ausgezeichnet, eine der höchsten Auszeichnungen für Kirchenmusiker in Deutschland.
Neben seiner Gemeindearbeit gibt er im Jahr mehrere Konzerte, vor allem in Hessen und Thüringen.

Hauptberuflich ist Kropp als studierter Rechtswissenschaftler als Richter im Freistaat Thüringen tätig.


Veröffentlichungen in unserem Verlag:

Aria - für Orgel solo
Ciacona - für Orgel solo
Eine italienische Fantasie - für Orgel solo
Fanfares - für Orgel solo
Intraden und Canzonen - für Orgel solo
Kirmes-Fantasie - für Orgel solo
Toccata über "Veni creator spiritus" - für Orgel solo
Variationen über das Kinderlied "Es tanzt ein Bi-Ba-Butzemann" - für Orgel solo
Vom Himmel hoch, da komm' ich her - für Orgel solo
Sonate für Flöte solo
Kluth, Reinhard

Reinhard Kluth, geb. am 31.7.1950 in Dülken am Niederrhein, studierte nach seiner musikalischen Erziehung an der Staatl. Hochschule für Musik (Robert-Schumann-Institut) in Düsseldorf und legte dort 1976 sein Kantorenexamen und 1978 seine staatlich-künstlerische Reifeprüfung im Fach Orgel ab. Wichtige Lehrer waren Prof. Friedemann Gottschick, Prof. Jürg Baur, Prof. Hans Dieter Möller, Mme. Alberte Brun und Prof. Heinz B. Orlinski. Während seines Studiums war er Assistenzorganist an der Münsterbasilika Mönchengladbach, wo er durch KMD Viktor Scholz weitere wichtige und richtungsweisende Impulse für seine Arbeit erhielt. Weitere Studien und Meisterkurse bei Hermann Max runden seine Ausbildung im Fachbereich "Chor und Orchesterleitung" und insbesondere "historische Aufführungspraxis" ab.

Nach Kirchenmusikertätigkeiten in Mönchengladbach und Düsseldorf St. Peter war Reinhard Kluth von 1989 bis Oktober 2001 Kantor an der St.-Antonius-Kirche am Fürstenplatz in Düsseldorf. Reinhard Kluth wurde zum 1. November 2001 zum Seelsorgebereichskantor für den Seelsorgebereich Düsseldorf-Eller/Lierenfeld berufen. Damit war er auch gleichzeitig künstlerischer Leiter der dortigen kirchenmusikalischen Veranstaltungen. Am 27. Januar 2013 verabschiedete er sich mit der großen Cäcilienmesse von Charles Gounod von dem dortigen Kirchengemeindeverband.

Darüber hinaus ist Reinhard Kluth als Cembalist tätig, leitete mehrere Instrumental- und Vokalensembles. Für seine Interpretationen erhielt er 1984 den Preis der deutschen Schallplattenkritik, im Jahre 1996 wurde ihm der Johann-Wenzel-Stamitz-Preis für Interpretation durch die Künstlergilde und das Bundesinnenministerium verliehen.

Reinhard Kluth lebt heute als freischaffender Komponist, Kirchenmusiker und Musikerzieher in Tübingen-Kilchberg. Gleichzeitig war er bis zum 31.12.2016  stellvertretender Domorganist am hohen Dom in Rottenburg, sowie Organist an St. Petrus und St. Pankratius in Tübingen und Leiter der von ihm gegründeten Kleinen Kantorei. Seit dem 1.10.2016 bis zum 1. September 2018 war er  zusätzlich Kantor an der Stiftskirche zu Horb. 

Reinhard Kluth verstarb am 12.07.2020.

Ein Nachruf auf Reinhard Kluth -->

Veröffentlichungen in unserem Verlag:

Sattler, Carl - Sonate No. 2 op. 17
Weber, Bernhard Christian - Das wohltemperierte Klavier
Kluth, Reinhard - Ich will dich erheben (für 4st. Chor SATB)
Kluth, Reinhard - Hochzeitsmotette "Wenn ich mit Menschen- und mit Engelszungen redete" (für gem. Chor SATB)
Kluth, Reinhard - Psalmkantate op. 55 auf Texte von Caspar Ulenberg (für Chor & ...)

Laux, Torsten

Torsten Laux (Organist, Komponist und Hochschullehrer, geboren 1965 in Worms am Rhein, 1985 Abitur am altsprachlichen Rudi-Stephan-Gymnasium) erhielt ersten Orgelunterricht bei Kantor Otfried Miller in Bensheim/Bergstraße. 
Er studierte an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt/Main Kirchenmusik bis zur A-Prüfung 1989 (Orgelliteraturspiel bei Prof. Hans-Joachim Bartsch, Improvisation bei Prof. Reinhardt Menger und KMD Gerd Wachowski, Tonsatz und Komposition bei Heinz-Werner Zimmermann) und Orgel (Künstlerische Ausbildung bei Prof. Edgar Krapp) bis zum Konzertexamen 1992. 
Es folgten weitere Studien bei Prof. Daniel Roth (Paris) und Prof. Bernhard Haas (Stuttgart) an der Musikhochschule des Saarlandes in Saarbrücken bis zur Solistenprüfung 1996. 

Torsten Laux ist Preisträger renommierter internationaler Orgelwettbewerbe (Johann-Pachelbel-Preis der Internationalen Orgelwoche Nürnberg, Georg-Böhm-Orgelwettbewerb in Lüneburg, Gottfried-Silbermann-Orgelwettbewerb in Freiberg/Sachsen, Internationaler Wettbewerb "Orgelland Thüringen", August-Gottfried-Ritter-Wettbewerb der Landeshauptstadt Magdeburg, Bachpreis der Landeshauptstadt Wiesbaden, Internationaler Orgelwettbewerb in Odense/Dänemark, Jan-Pieterszoon-Sweelinck-Wettbewerb in Danzig/Gdansk u.a.). In Biarritz (Frankreich) gewann er alle drei Preise im Fach Improvisation ("Prix André Marchal", Sonderpreis und Publikumspreis). 
Außerdem hat er einige Kompositionspreise gewonnen (Göttinger Stadtkantorei, 23. Siegburger Kompositionswettbewerb 2011 und andere). 
2012 wurde er von der Fachzeitschrift ‚organ‘ (im Schott Verlag, Chefredakteur: Wolfram Adolph, gestorben im März 2019) als ‚Organist des Jahres‘ ausgezeichnet. 

Torsten Laux war Kantor und Organist in Frankfurt am Main (an der Stadtkirche Alt-Höchst, Orgel von Jürgen Ahrend) und danach an der Saalkirche (der karolingischen Kaiserpfalz, Dreymann-Orgel von 1846) und im Dekanat Ingelheim am Rhein (mit einigen wertvollen historischen Orgeln). 
Von 1995 bis 1999 war Torsten Laux Kantor und Organist der Ev. Dankeskirche Bad Nauheim. 
Seit 1993 ist er außerdem Dozent für Orgelimprovisation und Orgelliteraturspiel an der Hochschule für Kirchenmusik Bayreuth. 
Zum Sommersemester 1999 wurde er als Professor für Orgel (Künstlerisches Orgelspiel und Improvisation) an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf berufen. 

Torsten Laux hat zahlreiche Aufnahmen für Compact Discs (César Franck: Orgelwerke, Franz Liszt: Die drei großen Orgelwerke, "Wie schön leuchtet der Morgenstern", Improvisationen u.a.), für Rundfunkanstalten (Hessischer Rundfunk, Südwestdeutscher Rundfunk, Mitteldeutscher Rundfunk, Belgischer Rundfunk, Ungarischer Rundfunk, Radio France) und für das Fernsehen (hr, MDR, Arte, France TV 1, Rumänisches Fernsehen und Eurovision) eingespielt. 

Konzertreisen führten ihn nach Frankreich, Großbritannien, Niederlande, Belgien, Dänemark, Schweden, Finnland, Italien, Polen, Ungarn, Rumänien, USA, China, Japan, Korea, Australien, Neuseeland u.a. 
Im In- und Ausland gibt er außerdem Orgelkurse für Improvisation und Interpretation und ist außerdem als Juror bei Wettbewerben für Orgel, Improvisation und Komposition gefragt. 

Gemeinsam mit Intendant Herbert H. Ludwig und Andreas Petersen gründete Torsten Laux 2006 das jährlich im Herbst stattfindende Internationale Düsseldorfer Orgelfestival, das sich seitdem zu einem der größten und renommiertesten Musikfestivals entwickelt hat. Außerdem hat er den Krummhörner Orgelfrühling als Künstlerischer Leiter betreut. 

Im 4. Internationalen Düsseldorfer Orgelfestival wurden einige Stücke von Torsten Laux uraufgeführt („Magnificat" für Big Band und Orgel, "Fünf Psalmen" für Klavier und Orgel, „Schalom" für Trompete und Orgel, „Zwölf Psalmen" für Percussion und Orgel).  In der "Langen Nacht der Neuen Musik" in der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf wurden 2010 seine "Meditation" für Querflöte und Klavier uraufgeführt, außerdem sein "Naomi, Ruth und Boas" für zwei Soprane, Bariton und Klavier (komponiert für "Jugend musiziert"). 
Seit 2011 folgten weitere Uraufführungen weiterer Werke: "Vater unser" für Sopran und Orchester, „Fünf Balladen über Joseph“ für Sopran, Querflöte und Orgel, Psalm 118 für Sopran, Chor und Orchester, Psalm 130 für Chor und Orchester u. v. a. m. 

Seit 2020 wird sein Orgel-EG mit Kompositionen zu allen Liedern im Stammteil des Evangelischen Gesangbuches veröffentlicht (zunächst Audiodateien von Vorspielen und Strophen auf der neuen Website www.Orgel-EG.de). 

Webseite von Torsten Laux


Veröffentlichungen in unserem Verlag:

Drei Advents- und Weihnachtschoräle für Orgel und Trompete
In dulci jubilo für Orgel solo
J.S.Bach - Toccata d-moll bearbeitet für Orgel und Orchester
"O du fröhliche" - für Trompete, Posaunenchor, Gemeinde und Orgel
"O du fröhliche" - für Solo (vokal oder instrumental), Chor und Orgel (Gemeinde, Posaunenchor)
"Wach auf, du Schläfer!" - für eine Singstimme und Flöte (Klarinette), Oboe, Trompete (Saxophon/Klarinette), Drum Set, Klavier, Orgel mit Pedal (Orgel mit Kontrabass/E-Bass)

Leibe, Beate

Beate Leibe, *1954, wohnhaft in Berlin, erhielt schon vor dem sechsten Lebensjahr Klavierunterricht und nahm sehr früh an ersten Klavierwettbewerben teil. Sie gewann Preise und erregte einiges Aufsehen in der Lokalpresse. Der letzte Auftritt mit neun Jahren war jedoch von einer heftigen Panikattacke begleitet, infolge dessen wurde diese "Karriere" nicht weiter verfolgt und der Klavierunterricht abgebrochen. In dieser Zeit hatte sie sich aber schon an kleinen Kompositionen versucht, die aber nicht aufgeschrieben wurden.

Die Hinwendung zur Kirchenmusik ergab sich erst im mittleren Lebensalter durch den Eintritt in einen Kirchenchor. Angeregt durch die Chorliteratur begann Beate Leibe, erste Stücke für Chor und Sologesang zu schreiben, welche auch öffentlich aufgeführt wurden. Auch einige Klavierstücke entstanden in dieser Zeit.

Durch den Kantor der Gemeinde entsprechend ermutigt, bewarb sich Beate Leibe für die Aufnahme ins C-Seminar der EKBO, wurde trotz fortgeschrittenen Alters angenommen und schloss 2002 mit der C-Prüfung ab. Ihre Kompositionen schrieb sie nun auf und veröffentlichte sie zuerst auf der Kirchenmusikliste.de, die Thomas Schmidt aus Neuwied gegründet hatte. Im Paul-Gerhardt-Jahr (2007?) wurde der Verleger Daniel Kunert aus Celle auf diese Werke aufmerksam und veröffentlichte den ersten Band "Geh aus, mein Herz" mit Choralbearbeitugen. Viele weitere Werke folgten bis heute.

Beate Leibe befindet sich nun nach langer nebenberuflicher Tätigkeit in der und für die Kirchenmusik im Ruhestand.

Webseite von Beate Leibe


Veröffentlichungen in unserem Verlag:

Fantasie d-moll
Geh aus mein Herz - 7 Choralbearbeitungen zu Liedern von Paul Gerhardt
Miniaturen - Orgelwerke Band I
Freud und Leid - Orgelwerke Band II
"einfach spielen" - Orgelwerke Band III
Das Kirchenjahr - Choralvorspiele Band I
Der Gottesdienst - Choralvorspiele Band II
Singen-Loben-Danken - Choralvorspiele Band III
"Der gute Hirte" - Choralvorspiele Band IV
Zwei Choralfantasien

Dona nobis pacem (für 3st. Chor SAM)
Also hat Gott die Welt geliebt (für 4st. Chor SATB)
Gloria - Freuet euch (für 3st. Chor SAM)
Hinaus in die Nacht (S/A und Klavier-/Orgelbegleitung)
Der Hunger nach Leben (für 3st. Chor SAM und Klavier)

Closed Door
Dreams go on
Melody in Change

"Blumen im Wind" für Querflöte und Klavier
"In Memoriam" für Querflöte, Oboe und Klavier
"Lamento" für Oboe und Klavier

Das Phänomen

Müller, Peter

Peter Müller wurde 1960 in Stuttgart geboren.

Mit 10 Jahren erhielt er den ersten Klavier- und Musiktheorieunterricht an der Jugendmusikschule Sindelfingen, 1975 begann er die Organistenausbildung bei KMD Prof. Helmut Wolf, Böblingen.

Nach dem Abitur studierte er von 1980 bis 1984 an der „Hochschule für Evangelische Kirchenmusik“ in Esslingen/Neckar (heute in Tübingen). 1984 legte er dort sein B-Examen ab und errang einen 2. Preis beim B-Orgelwettbewerb in Düsseldorf.
Nach Zivildienst und nebenberuflicher Kirchenmusikertätigkeit in Waiblingen war er für ein Jahr als Bezirkskantor an der Stadtkirche Böblingen im Rahmen einer Mutterschaftsvertretung tätig.

Seit 1988 wirkt er als Kantor und Organist an der Ev.-luth. Kreuzkirche zu Lingen (Ems), wo er seit 1989 eine Konzertreihe auf der 1959 erbauten Flentrop-Orgel durchführt (u.a. mehrere Orgelzyklen mit sämtlichen Orgelwerken Johann Sebastian Bach’s, Dietrich Buxtehude‘s, Johann Pachelbel‘s, Johann Jacob Froberger‘s).
Weiterhin ist er als Kreiskantor im Kirchenkreis Emsland-Bentheim tätig.

Er besuchte Interpretationskurse bei Luigi Ferdinando Tagliavini (Schweiz), Prof. Jon Laukvik (Stuttgart), KMD Prof. Christoph Bossert (Würzburg), KMD Klaus Martin Ziegler (Kassel) und Prof. Zsigmond Szathmáry (Freiburg).



Veröffentlichungen in unserem Verlag:

Müller, Peter - 30 dreistimmigen Sätze
Müller, Peter - 3-stimmige Sätze zum Paul-Gerhardt-Gesangbuch - Band 1
Müller, Peter - 3-stimmige Sätze zum Paul-Gerhardt-Gesangbuch - Band 2
Müller, Peter - 3-stimmige Sätze zum Paul-Gerhardt-Gesangbuch - Band 3
Müller, Peter - 3-stimmige Sätze zum Paul-Gerhardt-Gesangbuch - Band 4

Peix, Cristian

Mit großer Freude an Musik kam Cristian Peix im Alter von sieben Jahren über den großen Teich aus Brasilien. Früh nahm er die Möglichkeit wahr, verschiedene Instrumente zu erlernen, bis ihm klar war, dass ein Studienplatz für Klavier in Hannover an der Musikhochschule kein Zufall war. So vergingen weitere Jahre des Lernens - zusätzlich in Detmold und Berlin, wo er auch in der Klasse von Thomas Quasthoff und in vielen anderen Gesangsklassen sowie Kursen am Klavier begleitete. Seine Lehrverpflichtungen an verschiedenen Hochschulen hängte er vor wenigen Jahren an den Nagel, um sich ganz der eigenen künstlerischen Arbeit widmen zu können.

Als Solist und Begleiter gab er in vielen europäischen Ländern, den USA und Brasilien mit über tausend Musizierpartnern verschiedener Hautfarben und Nationalitäten - noch nicht eingerechnet die SängerInnen unterschiedlicher Chöre und Vokalensembles - Konzerte.
Für die Nachwelt als CD erhältlich sind Lieder von Heitor Villa-Lobos (2012, Capriccio), Richard Strauss (2013), von Erik Satie, Francis Poulenc, Claude Debussy und Maurice Ravel (2015, Amusement), Franz Schubert (2017, Coviello Classics) sowie ca. 150 Demo-CD’s, die zu einem großen Teil auf Internetseiten verschiedenster Musiker zu finden sind. Neben Videos auf YouTube finden sich auch Rundfunkaufnahmen bei Deutschlandfunk, NDR, Ö1, rbb Berlin und WDR. Die Diaphenia-CD ist die erste Einspielung bei dem Label Querstand zusammen mit Marie-Luise Werneburg.

Kompositionen von Cristian Peix haben die ersten Aufführungen erlebt und liegen zum Teil auch in gedruckter Form vor. Ab und zu entstehen Gedichte, Portraitzeichnungen und Bücher zu verschiedenen Themen, wie das Ordnungsbuch „Wie überwinde ich meine Trägheit und organisiere mein Leben?“ im Daniel Kunert Verlag. Ein besonderer Ausgleich und nicht mehr wegzudenkende Aktivitäten in seinem Leben sind Yoga, Qi Gong, Joggen und der Gemüsegarten.

Webseite von Cristian Peix



Veröffentlichungen in unserem Verlag:

Peix, Cristian - Wie überwinde ich meine Trägheit und organisiere mein Leben?

Pensler, Johannes

Ich bin im Jahr 1947 in Ziesar, einer kleinen Stadt im Land Brandenburg, geboren. Bereits im Alter von 12 Jahren spielte ich im Gottesdienst auf der Orgel, erhielt an der Musikschule Brandenburg/Havel Unterricht im Fach Klavier und Musiktheorie.
Später absolvierte ich an der Evangelischen Hochschule für Kirchenmusik in Halle a.d. Saale mit Erfolg ein Studium und bin von Beruf Kirchenmusiker.
Zu meinen Lehrern zählten u.a. Herr Prof. Friedrich Meinel, Frau Dr. Johanna Schell (beide Potsdam) und Frau Maria Bräutigam (Leipzig). Letztere erteilte mit nach o.g. Studium Unterricht im Cembalospiel.
An der Humboldt-Universität zu Berlin nahm ich regelmäßig an Vorlesungen und Seminaren im Fach Musikwissenschaft als Gasthörer teil und erweiterte so mein Wissen.

Freischaffend tätig gab ich Konzerte (Orgel, Cembalo), spielte in Gottesdiensten und erteilte Orgelunterricht. Seit ich mich im Ruhestand befinde, beschäftige ich mich mit dem Komponieren geistlicher Musik.


Veröffentlichungen in unserem Verlag:

Pensler, Johannes - Fürwahr, er trug unsre Krankheit - (für Alt und Orgel)
Pensler, Johannes - Fürwahr, er trug unsre Krankheit - (für Mezzosopran und Orgel)
Pensler, Johannes - Machet die Tore weit - (für Alt und Orgel)
Pensler, Johannes - Und unser lieben Frauen - (für Mezzo-Sopran und Orgel)
Pensler, Johannes - Er erniedrigte sich selbst (Motette zu vier Stimmen)
Pensler, Johannes - Freuet euch in dem Herrn (Motette zu vier bis sechs Stimmen)
Pensler, Johannes - Als ich bei meinen Schafen wacht (Motette zu vier Stimmen)

Schüffler-Rohde, Karstjen

Karstjen Schüffler-Rohde erhielt ihre Ausbildung u.a. an der Bundesakademie für kulturelle Bildung in Wolfenbüttel (Chorleitung Stufe B), der Akademie Remscheid (Rhythmische Erziehung) und bei Angelika Hanfft (Hamburg, klassischer Gesang).

Sie gründete und leitete von 1991 bis Ende 1996 in Hamburg den A-Cappella-Chor „Canzonetta“ und ein Vokal-Quartett.
Nach ihrem Umzug an den Niederrhein war sie zunächst als Stimmbildnerin in diversen Chören (am Niederrhein, in Niedersachsen und Hamburg) tätig. 1999 gründete sie an der BI Krefeld (Bürgerinitiative Rund um St. Josef) den A-Cappella-Chor „Krefelder Klangfarben“, dessen Leiterin sie seitdem ist.

In Willich erteilt sie privaten Gesangsunterricht.

Weiterbildungen:
Stimmbildung: Prof. Kurt Hofbauer (Wien), Eugen Rabine (USA), Brigitte Siebenkittel (HH), Dr. Michael Fuchs (Leipziger Symposium f. Kinder- und Jugendstimme) u.a..

Chorleitung: Prof. Dr. Franz Riemer (Hannover), Prof. Alexander Wagner (Detmold), R. Wippermann, (Essen), Prof. J. Kolhäufl (Gregorianischer Choral, Wien), Prof. Andreas Göpfert (Saarbrücken) u.a..

Rhythmik: Ingrid Oberborbek (Arhus/DK), Karin Oswald (Hannover)


Veröffentlichungen in unserem Verlag:

Notenkenntnisse erwünscht

Smidt, Ulfert

Aufgewachsen in Bremen, A-Kirchenmusik-Examen 1985 in Hannover. Als Stipendiat der deutschen Studienstiftung führte sein weiterer Weg nach Amsterdam zu Piet Kee und Ewald Kooiman und damit an die wichtigsten Orgeln der Niederlande. Weiterführende Impulse erhielt er u.a. von Harald Vogel und Michael Radulescu.

Tätigkeit als Kirchenmusiker, Kreiskantor und Orgelrevisor in Holzminden und Bremen, seit 1996 Organist der Marktkirche Hannover und künstlerischer Leiter der internationalen Orgelkonzerte tätig. Dozent an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover.
Rege Konzerttätigkeit im In- und Ausland (u.a. Holland, Frankreich, Polen, Russland, USA).



Zahlreiche CDs dokumentieren die stilistische Bandbreite Ulfert Smidts: das Orgelwerk von Johannes Brahms, Norddeutsche Orgelmusik, César Franck-Transkriptionen,  Werke von Bach, Mendelssohn, Frank Martin, Messiaen und Alfred Koerppen. Seine Einspielungen wurden mit namhaften Preisen ausgezeichnet, darunter der Preis der Deutschen Schallplattenkritik (ECHO Klassik). Die letzten Produktionen entstanden an den Orgeln der Marktkirche Hannover: Bach an drei Orgeln, „fireworks“ mit Saxofon sowie Orgelwerke von Max Reger und Charles-Marie Widor.

Webseite von Ulfert Smidt



Veröffentlichungen in unserem Verlag:

O du fröhliche für Orgel solo
Spettmann, Liselotte

1936 - geboren in Ahlften, Kreis Soltau, als 3. Tochter des Bäckers Hermann und seiner Ehefrau Sophie Keller.
1953 - erster Klavierunterricht bei Herrn von Denffer
1954 - erster Orgelunterricht bei Frau Mauß
1955 - Schulabschluss mit Primareife, Vorbereitung auf das Musikstudium
1956-1958 - Musikschule der Landeskirche, Hannover mit C-Abschluss
1958 - Eheschließung mit dem Diakon Herbert Spettmann
1967-1970 - Organistin in Drennhausen
1968 - Tod des Ehemannes
1970 - Rückkehr mit den 3 Kindern nach Rotenburg
1975 - erneute Aufnahme des Musikstudium, Tätigkeit als Organistin
1985 - Umzug nach Brockel, Täigkeit als Organistin
2014 - Abschied von der Orgelbank



Veröffentlichungen in unserem Verlag:

Orgelwerke Band 1
Orgelwerke Band 2
Winkler, Martin

Martin Winkler studierte Kirchenmusik, Schulmusik (Lehramt Gymnasien), Klassische Philologie und Theologie in Köln, Bonn und Basel. Vertiefende Studien führten ihn darüber hinaus zu international namhaften Interpreten (Orgel, Chorleitung).

Nach Stationen als Kirchenmusiker in verschiedenen rheinischen Kirchengemeinden war er von 1993 bis 2001 Bezirkskantor in Schopfheim/Südbaden. Als Organist, Cembalist und Dirigent konzertierte er darüber hinaus mit verschiedenen Ensembles, Chören, Orchestern und Instrumentalsolisten im In- und europäischen Ausland.

2001 bis 2017 war Martin Winkler Kirchenmusikdirektor der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers für den Fachaufsichtsbezirk Celle, Kantor an der Stadtkirche St. Marien Celle und künstlerischer Leiter der Celler Stadtkantorei e.V.

Seit 2017 lebt er in Hameln.



Veröffentlichungen in unserem Verlag:

Klassisch inspirierte Orgelkompositionen



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